9 Schritte zu deiner einfach göttlichen Elternschaft. Gehe auf Augenhöhe!

9 Schritte für deine: 

EINFACH GÖTTLICHE Elternschaft

1. Das Gute im Kind

Endecke, wie positiv Jesus Kinder sieht!

 

,,Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen!"

(Matth. 18,3)

 

Er stellt sie uns als Vorbilder hin und rät uns, ihnen ähnlicher zu werden.

Hier muss ein Umdenken stattfinden. Gedanken, die Kindern Böses unterstellen, darfst du getrost hinter dir lassen und dich dem Guten im Kind zuwenden.

 

2. Unterstelle das Beste

Gehe immer vom Besten aus. Unterstelle immer das Gute.

Du kommst zu einer Situation dazu und kennst die Umstände nicht?

Gehe vom Besten aus.

 

Du warst anwesend und hast alles gesehen?

Unterstelle die besten Absichten.

Denn ALLES können wir nie gesehen haben.

Nur Gott sieht das Herz jedes einzelnen Menschen.

 

3. Vergebung leben

Nutze jede Gelegenheit, um deinen Kindern sanft, milde, gnädig und zart zu begegnen. Damit lehrst du sie einen gnädigen Gott. Einen der voller Milde und Stolz auf sie blickt.

 

4. Vorbilder suchen

Der Brief an die Galater lehrt uns, dass Frauen andere Frauen lehren sollen, ihre Kinder zu lieben. Eine Gruppe von Mamas, die sich treffen und die Kinder zusammen spielen können, kann eine wundervolle Inspiration und mutmachende Kraftquelle für dich sein.

 

Denn zu sehen, wie andere Mütter ihren Kindern liebevoll begegnen, steckt an! Auch Eigenschaft von Müttern aus deiner Nachbarschaft, die freundliche Art einer Freundin oder natürlich auch alles was du selbst als Kind Liebevolles erfahren hast, unterstützen dich dabei, deine Elternschaft einfach göttlich werden zu lassen.

 

Eins der wichtigste Dinge als Mutter ist, die unterstützende Kraft von vorbildlichen Müttern zu suchen! Diese Mütter müssen sich dafür nicht einmal selbst für vorbildlich halten. ;-)

 

5. Gehe auf Augenhöhe

In Jesus beugte sich Gott quasi zu uns herab.

Er schickte uns seinen Sohn, um uns auf gleicher Höhe in die Augen zu schauen. Keiner wird gern von oben herab behandelt - auch Kinder nicht.

Seien wir also nicht stolz, sondern kommen wir unseren Kindern noch näher, in dem wir öfter auf die Knie gehen oder es auf unseren Arm heben. Glaub mir, es hört sich so einfach an und bewegt doch so viel. Und es macht deine Elternschaft wieder ein Stück göttlicher.

 

6. Geöffnete Arme

Eine Pose sollten wir Eltern jeden Tag nach dem Aufstehen für unsere Kinder üben, die des Vaters für seinen verlorenen Sohn:
die weitgeöffneten Arme!

Das sollte unsere geistige Haltung sein.

Besonders dann, wenn unser Kinder einen harten Tag hatten.

 

7. Sei ein Tröster

Besonders bei Tränen, Weinen oder Schreienbrauchen Kinder unsere Nähe und Annahme.

Auch Gott reagiert auf unsere Verletztheit und lehrt uns durch den barmherzigen Samariter, dass wegschauen keine Option für uns ist - sondern helfen, und trösten!

 

Wir ziehen keine Tyrannen heran, wenn wir unsere Kinder in dem Ausdrücken ihrer Emotionen ernst nehmen und ihnen Zeit geben zuwachsen. Jesus selbst wusste, dass ein Tröster selbst für uns Großen nötig sein würde, also schickte er uns einen „Tröster“, (gr. parakletos) den heiligen Geist.

 

8. Nähe geben

Unsere kleinen Wunder wachsen in engster Verbindung, nämlich im Bauch ihrer Mama, heran und suchen auch danach beständig die schützende Sicherheit ihrer engsten Bindungspersonen. Dass deine Kinder deine Nähe suchen, ist göttlichen Ursprungs. Er wünscht sich auch die enge Verbindung zu uns (zum Beispiel durch das Gebet). Also geben wir ihnen doch das was sie brauchen und wenden uns nicht genervt ab, wenn ein hundertstes „Mama, Mama, Mama“ oder „Papa, Papa, Papa“ uns begegnet.

 

Viele Kinder schlafen am liebsten bei Mama oder Papa - fühlen sich wohl und geborgen beim Wiegen auf dem Arm oder in der Trage.

 

9. Goldene Früchte

Friede, Freude, Liebe, Langmut, Treue, Güte, Freundlichkeit, Selbstbeherrschung, Sanftmut. Das sind die Früchte des Geistes!

 

Wenn es etwas gibt, ohne das deine Elternschaft nicht göttlich werden kann, dann sind es diese goldenen 9. Sie sind die kostbarsten und nahrhaftesten Dinge, die wir unseren Kindern geben können. Von diesen bekommen sie kein Bauchweh, sondern gehen gestärkt und zuversichtlich in jeden neuen Tag!

Umgebe deine Kinder mit diesen Früchten!

 

Hänge sie an deinen Kühlschrank!

 

Lerne sie auswendig!

 

Und mach dir bewusst, dass diese goldenen 9 genau die sind, die göttliches in dein Haus einziehen lassen und das es Kindern nicht schadet, täglich mehrfach davon zu naschen.

Deine Sabrina und Cornelius 
VomGutenimKind

Ungenügend, setzten, sechs! Die Schule meiner Kinder. Was ich von meinen Kindern gelernt habe. Echt sein. Nicht überheblich.

Ungenügend, setzen, sechs!

Kannst du dich noch an den Moment erinnern, als die Mathearbeit mit der roten Sechs darauf vor dir lag? Oder eine Vier-Minus mit deinem Aufsatz zurück kam, obwohl Du so gepaukt hattest? All deine Mühen umsonst. Und daran, dass dich das so gar nicht motiviert hat, doch nächstes Mal fleißiger zu lernen, wie dein Klassenlehrer es dir 
freundlich riet?

Ich bin mir sicher, würden meine Kinder eine Schule gestalten, gäbe es auf keinen Fall sowas wie Noten. Gerne würde ich in die Schule meiner Kinder gehen. Ich würde jeden Morgen um viertel vor acht antreten und bei ihnen die Schulbank drücken. 

Oder tue ich das vielleicht nicht schon täglich?💛

Worin mich meine Kinder unterrichten, wollt ihr wissen?

✨Zuerst einmal im ,,Echt sein".
Nicht von allen Lehrern meiner Schulzeit kann ich sagen, sie seinen immer echt gewesen. Eher haben sich viele hinter der Fassade des Erwachsenen versteckt. Kinder sind echt. Das mag ich so an ihnen.

Das bedeutet nicht, dass es gut ist, ihnen immer alle meine Gedanken und Emotionen zu zeigen. Authentisch zu sein bedeutet für mich, Ihnen zu zeigen, wer ich bin. Was mir wichtig ist und für was ich stehen. 
Meine Kinder sollen mich kennen dürfen.

✨Zweitens: Kinder sind nicht überheblich. Sie stellen keine Fragen auf die sie die Antwort schon wissen. Sie prahlen ihr Wissen auch nicht heraus. Sie wollen niemanden beschämen oder einschüchtern. 
Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, an dem wir Ihnen beibringen, dass Erster sein, gewinnen und alles richtig machen wichtig seien, um gesehen und geliebt zu werden. Dann wachsen Einzelkämpfer mit viel Ellenbogen, statt Teamplayer mit Herz heran. Bewertet zu werden macht vieles kaputt.

Die Schule meiner Kinder wäre wohl nicht als klassische Schule zu erkennen. Verzichtet wird auf stickige Luft in kleinen geschlossenen Räumen, denn sie lieben es barfuß im Sonnenschein zu tanzen. Da wäre jede Menge Platz, um weiterzukommen.

Da wäre Zeit, um mit sich selbst zufrieden zu sein. Ein Ort im jetzt, statt mit den Gedanken im Morgen. Da wäre Stille damit du deine Geschichte erzählen kannst und dein Kassettenherz deine Ideen aufnehmen kann, anstatt die Geschichten der anderen zu kopieren und nachzuleiern.

Meine kleinen Meister unterrichten mich Ausdauer im Erreichen von Zielen, im Dranbleiben, Aufstehen, fröhlich sein. Sie upgraden meine Emotionspalette durch mutiges authentisches sie selber sein.

In dieser Schule, es wundert euch nicht: 
Klar, es würde nur Gutes unterrichtet. 
Für alles andere bliebe ja auch keine Zeit.

Ich gehe in eure Schule. 
Doch ich sitze nicht still, denn ich bin aufgeregt. Gerade zu hibbelig. Und so gespannt auf die nächste Stunde mit euch, meine liebsten Nächsten! Meine Kinder. Danke für jedes Lehrstück.

Und zum Schluss ist mir noch wichtig eines zu schreiben. Obwohl sich hier alles um das Gute im Kind dreht, liegt meinen Kindern nicht der Druck oben auf, immer nur gut zu sein. Denn erinnern wir uns: über uns thront einer, der mit dem Wind ,,Vergebung" flüstert und der uns mit dem nächsten Regen von allem Schmutz sauber waschen wird. Der nicht hart und mit versteinerter Miene auf uns blickt, sondern ein Fels ist unter unseren Füßen, der uns trägt, wenn wir uns nochmals aufgerappelt haben, nach dem wir gefallen sind. 
Einen unvergleichlichen Lehrer des Guten.

Geht in die Schule. In die Schule eurer Kinder und lasst euch formen zu Mama's und Papa's mit den besten Noten in bedingungsloser Liebe, in freundlichen Worten und tröstenden Umarmungen.

Müsst ihr auch oft noch lange am Bett eurer Kinder "nachsitzen", bis allen die Augen zufallen?😉

Süße Träume wünsche ich euch!

Eure Sabrina
VomGutenimKind 💛😊

Das Problem. Eine Julia für jede Anna. Alte Glaubensätze hinter sich lassen, durch das positive Vorbild von anderen Müttern.

Das Problem

Eine Julia für jede Anna.

Anna hat ein Problem. Sie ist seit ein paar Monaten Mutter und darüber sehr glücklich. Doch es gelingt ihr nicht, ihr eigentlich so positives Denken über das Wesen von Kindern mit ihrem Glauben zu verbinden. Das macht ihr zur Zeit einen echten Knoten im Kopf.

Präziser: Sie denkt, die Bibel sieht Kinder negativ, weil sie geprägt ist von Sätzen wie: "Kinder sind von Geburt an böse und wollen uns Eltern beherrschen." - "Kinder tragen böse Absichten in sich." - "Sie werden in Sünde geboren." - "Müssen erst zum Guten hin erzogen werden." Deshalb fragt sich Anna immer wieder, ob sie nicht lieber etwas strenger mit ihren Kindern sein sollte und nicht immer so freundlich und verständnisvoll, obwohl sich das für sie richtig anfühlt. Schließlich ist ihr Glaube ihr sehr wichtig und deshalb möchte sie all das tun, was Gott sich von ihr wünscht - auch im Bezug auf die Erziehung ihrer Kinder.

Doch wie kann sie diesen Knoten endlich lösen? Wie können Gefühl und Verstand friedvoll zusammen gebracht werden? Wie kann sie die Diskrepanz zwischen diesen beiden auflösen?

Letzten Sonntag traf Anna in ihrer Gemeinde zum ersten Mal auf Julia. Julia war ihr bis dahin gar nicht aufgefallen. Die beiden unterhielten sich lange und waren sich sofort sympathisch. Julia ist neu zugezogen und besucht die Gemeinde zum ersten Mal. Sie ist auch Mama und hat zwei kleine Kinder.

Eine Freundschaft entsteht und die beiden verbringen viel Zeit miteinander. Zusammen gehen sie mit ihren Kindern auf Spielplätze, kochen zusammen und tauschen sich aus. Ihr Glaube an Gott und Jesus und auch Kindererziehung, sind immer wieder Thema. Anna bemerkt, dass Julia anders mit ihren Kindern umgeht als die Mütter die Anna bisher kannte. Sie nimmt ihre Kinder in allem was sie sagen ernst. 
Sie bleibt auch in Konfliktsituationen verständnisvoll und freundlich. Anna sieht, dass Julia ihre Kinder oft auf den Arm nimmt und geht vor ihnen sogar auf die Knie, um auf Augenhöhe mit Ihnen sprechen zu können. Julia geht immer erstmal vom Guten aus, bevor sie ihnen eine böse Absicht unterstellen würde. Das beeindruckt Anna sehr. 

Sie schickt ihre Kinder nicht allein ins Zimmer, wenn sie wütend auf sie sind, etwas Verletzendes getan haben, laut schreien oder bitterlich weinen. Sie bleibt bei Ihnen und bietet immer wieder ihre Hilfe, Unterstützung oder Trost an.

Eines Tages erzählt Julia Anna vom Guten im Kind. Wie unfassbar wundervoll und positiv Gott diese kleinen Menschen findet. Vorbilder seien sie für uns, denen wir ähnlicher werden sollen, um ins Himmelreich zu kommen - das sagt uns Jesus. .
Durch diese Gespräche wird es auch Anna klar: Jesus sieht Kinder positiv! Wie konnte sie je etwas anders für wahr halten? Der Knoten löst sich immer mehr. Anna fühlt sich richtig befreit und ist sehr glücklich, nun endlich festen Boden unter den Füßen zu haben, was die Erziehung ihrer Kinder betrifft. Nie wieder braucht sie ein schlechtes Gewissen zu haben, zu sanft, zu freundlich oder zu rücksichtsvoll zu sein. Zu viel Mitgefühl zu zeigen, mit zu viel Liebe Fehler zuzudecken, zu viel Nähe zu geben oder zu viel Geduld mit ihren Kindern zu haben.
Denn das Böse, von dem sie dachte es sei da, ist fort. Es war nur in ihren Gedanken, aber nicht wirklich vorhanden. Im Gedankenwirrwar der Prägungen fühlte es sich wahr an. Jetzt weiß sie: Das ist nicht Gottes Denken über Kinder. Und ein Zuviel guter Dinge, die sie ihren Kindern zukommen lassen möchte, gibt es nicht.

Anna begleitet seit ihrer Begegnung mit Julia ihre Kinder ohne schlechtes Gewissen jeden Tag ein Stück mehr unerschütterlich liebevoll und einfach göttlich. Sie reagiert zügig, wenn ihr Kind weint, Nähe braucht und versucht die Ursache für das gezeigte Verhalten zu entschlüsseln, um ihr Kind besser zu verstehen. Julias Vorbild hat bei Anna zu einem Entwicklungssprung geführt. Sie lernt nicht mehr auf die Stimmen von damals zu hören, sondern verbindet sich jetzt täglich mit Gottes Gedanken über Kinder. Denn sie weiß jetzt, dass Gott Kinder mit so vielem Guten ausgestattet hat.

Der Knoten ist gelöst. Und dafür wird Anna immer dankbar sein. 
Ihr Mama sein hat klarere Formen angenommen. 
Sie hat jetzt viel mehr Ausrichtung bekommen.

Denn sie weiß jetzt vom Guten im Kind.

Bist du eine Anna, die so eine Freundin wie Julia gerade so nötig hätte? Die geprägt ist von einem negativen Bild im Denken über Kinder? 
Die manchmal noch zu mehr Strenge im Umgang mit ihren Kindern verpflichtet fühlt, weil sie glaubt, Gott fordere das?

Dann wünsche ich dir eine Julia, die vom Guten im Kind weiß und dir davon erzählt! Die vorlebt, dass Gott Kinder nicht verbessern möchte und auch dir das nicht aufträgt. Und eine die dir zeigt und ganz natürlich vorlebt, wie friedvolle Beziehungen zwischen Eltern und Kindern gelingen können.

Damit auch du dann eine Julia sein kannst, für eine Anna. 
Weil auch du, wie Julia sein darfst, für deine Kinder.

Deine Sabrina💛😊
VomGutenimKind

Ähnlichkeiten. Wenn ich mein Kind anschaue sehe ich ein Teil von mir. Und auch etwas göttliches.

Ähnlichkeiten

Wenn ich mein Kind anschaue, sehe ich einen Teil von mir. 
Eine Teil von meinem Mann. 
Uns ähnlich.
Einen kleinen Menschen.

Ich sehe etwas Neues. Sie selbst. Unverwechselbar. Ein Unikat.

Ich sehe auch etwas Altes. Etwas ursprüngliches. Etwas größeres.

Einen Größeren.

Wenn ich meine Kinder anschaue, sehe ich ihn. Diesen Künstler. 
Den kreativen Farbenschöpfer und übergroßen Menschenlieber. 
Diesen machtvollen Bergeversetzer und imposanten Sanftmutlehrer. Den, der die Kleinen so super findet! Der (gesunde) Abhängigkeit als das Lebenselexier bewirbt. .
Ich sehe Streben nach Frieden und ein starkes Wünschen nach Verbindung, Zusammensein und Dazugehörigkeit. Sichtbar geworden Liebe und lebendig gewordene Worte: ,,Es ist nicht gut das der Mensch allein sei", versuchen gerade auf meinen Arm zu klettern und ziehen sich jeden Tag an meinem Bein zum Stehen hoch. 

Ein Stück Anfang letztendlich. 
Ein Teil vom Paradies für die Zukunft. 
Kinder.

Wenn ich mein Kind anschaue, sehe ich einen Teil von ihm.
Ihm ähnlich. 
Einen kleinen Menschen. 
Einen großen Gott.

Nach seinem Bild hat er den Menschen erdacht.

Was siehst du? 
Siehst du das auch?

Eure Sabrina 💛
VomGutenimKind

Das Licht in unseren Kindern. Familie sein die für einander leuchtet und andere wärmt.

Das Licht in unseren Kindern

Mehr und mehr erkenne ich, dass Gottes unverwechselbares Licht in unseren Kinder schon immer vorhanden war. Ab jetzt will ich meinen Blick darauf richten, dieses Licht zu ERHALTEN und zu NÄHREN.

Hast du Lust meinen Gedanken zu folgen?

ERHALTEN
Also alles tun, damit ihre innere Flamme fröhlich flackert und mit voller Kraft im Wind tanzen kann!

Das bedeutet in ihren schwachen Momenten, mit geringer eigener Strahlkraft, die Luft anhalten und bloß nicht zu pusten. 
Also nichts zu tun, was das Strahlen stören könnte. Klar kennt ihr das, wenn die Flamme einer Kerze für einen Moment kleiner wird. 
Nämlich immer dann, wenn sie beim Brennen gestört wird.

Dann halten wir schützend eine Hand davor, bewegen uns bewusst langsam, bleiben auf diesen Vorgang fokussiert und warten still ab, bis die kleine Flamme wieder volle Kraft hat. Oft ist Zeit ein entscheidender Faktor, um wieder zur Ruhe und zum vollen Schein kommen zu können. Geduld haben, ist dann das Beste was wir tun können.

NÄHREN
Heißt Holz nachlegen und vertrauen haben in unsere Kinder! Denn es weiß, was es braucht um gestärkt zu sein und zeigt uns das auch. 
Oft sind die besten Ratgeber unsre Kinder selbst. Ich will also hinhören und mich fragen: Wie kann ich dir das geben, was du brauchst?

Dunkelheit können wir nicht immer fernhalten von unseren Kindern. Das lehrt uns schon der Einbruch der Dunkelheit und der Wechseln von Tag und Nacht. Aber ihren inneren Lichtern immer wieder Kraft geben, dass ist eine unserer Aufgaben.

Lasst uns in unserem Innersten und in unserem zu Hause stets eine Lampe auf dem Tisch bereithalten, an der man sich neu entzünden kann.

Familie sein, die für einander leuchtet und andere wärmt.

Deine Sabrina
VomGutenimKind

Rhythmus. Wie wichtig ist er im Alltag mit unseren Kindern?

RHYTHMUS

Was ist wichtig im Leben mit Kindern?

RHYTHMUS sei wichtig, sagte man früher.

Schlafen und Wachen. Essen und Trinken. Tag und Nacht. Ebbe und Flut. Der Mensch ist umgeben vom Wechselspiel. Sogar in uns drin. 
Einatmen. Ausatmen.

Doch wie viel RHYTHMUS braucht eine Familie?

Sollte dies nicht viel mehr von den individuellen Bedürfnissen abhängig gemacht werden, als von der Uhrzeit? Von der Situation in der wir uns gerade befinden, als von der Position der Zeiger?

Wenn Sie uns auch eine Struktur über den Tag verschaffen mag, ist der Blick zu unseren Kindern und auf uns selbst immer noch der beste Taktgeber, um im RTHYHMUS mit Ihnen zu bleiben.

Denn beim täglichen Tanz miteinander im Bad, in der Küche und im grünen Gras sind wir mehr auf RhythmusGEFÜHL angewiesen. Wir bewegen uns schwungvoll, mal langsam, mal schneller. Aufeinander zu, voneinander weg und doch verbunden, durch die Abfolge der Töne des Tages, die uns in Bewegung halten.
Eben: im Rhythmus miteinander.

Und wenn wir uns bei diesem Tanz auf die Füße treten, lachen wir doch lieber herzhaft einander zu, anstatt uns grimmig zu ermahnen: ,,Mehr Achtsamkeit!! Besser aufpassen, mehr Taktgefühl, Bitteschön!!"

Familienleben ist kein Standardtanz. Disziplin und Ordnung können uns beim lustvollen Unterhaken und im Kreis drehen eher hindern.

Brechen wir also lieber aus.

In Lachen.

Heute schon los getanzt?

Eure Sabrina

Emotionaler Drachenflug. Jedem kleinen Menschen tut es gut einen zu haben, wenn starke Emotionen ihn umherwirbeln.

Emotionaler Drachenflug

Jedem kleinen Mensch tut es gut, einen zu haben der ansprechbar bleibt, wenn starke Emotionen ihn herumwirbeln.

Einer reicht.

Einen, der die Orientierung behält, wenn es nicht mehr weiß, 
wo unten und oben ist.
Einen, zu dem die Verbindung in so einer verletzlichen Situation 
wieder hergestellt werden kann.
Wenn mein Kind sich von seinen eigenen starken Gefühlen 
zu Boden gerungen fühlt, dann braucht es mich. 
Ich bin dieser "Eine". 
Mein Kind wählte mich.

Wie kann man Eltern sein, die nicht von ihren eigenen Emotionen 
und von denen des Kindes übermannt werden? 

Zugegeben: 
So fest stehen zu können, ist nicht immer leicht. Wenn es uns jedoch gelingt, dann können wir unseren Kindern helfen und an der 
feinen Schnur, gegen den Wind, ihren emotionalen Drachenflug mit einer sanften Landung beenden. In unsere offenen Armen hinein.

Dazu braucht es einen, der wie ein sicherer Boden mitträgt, was dem Kind gerade Zuviel ist. Einen, der zuhört. Einen, der dabei bleibt. 
Einer, der den Grund verstehen will. Und einen, der mitfühlt auch ohne den Grund zu verstehen. 
Einen, der fest steht.

Einer reicht!

Deine Sabrina💛
Vom Guten im Kind 

Was hast du dir dabei gedacht? Es ist nicht egal, ob wir denken Kinder kommen gut oder böse zur Welt!

Was hast du dir dabei gedacht?

Ist es egal, ob ich ich denke mein Kind kommt gut zur Welt oder ob ich davon ausgehe es wird böse geboren?

Ganz klar: Ja! Es ist relevant wovon du ausgehst. 
Wenn du davon ausgehst, dass Kinder böse zur Welt kommen mit der Absicht dich zu tyrannisieren, wirst du dich in schützende innere Abwehr vor dem kleinen "Angreifer" begeben und verteidigen was dir lieb ist.

Wenn du jedoch weißt, dass unsere Sprösslinge gut, sozial, friedfertig, bindungsorientiert und kooperativ auf diese Welt purzeln, wirst du dich viel entspannter zurücklehnen und in den Prozess vertrauen.

Ja, Kinder werden in eine Welt geboren, die die Möglichkeit von falschen Entscheidungen und bösen Taten einschließt. Kinder jedoch, möchte ich behaupten, vor allem in jungen Jahren, sündigen nicht auf diese Weise BEWUSST. 
Da wo Impulskontrolle erst heranwächst, können wir nicht davon reden, das kleine Kind wäre böse, weil es seinem Sandkastenfreund Udo schwungvoll die Schaufel über den Kopf gezogen hat. 

Auch sind sie nicht im bösen Sinne egoistisch, nur weil klein Lotta nun wirklich nicht ihre geliebte Puppe mit klein Anette teilen möchte. 
Genauso wenig ist Mäxchen gleich in der Kategorie "ungehorsam" zu finden (was mir vorkommt als würde es synonym für böse benutzt), weil er seinem Onkel nicht die Hand geben möchte. 

Wie wir unsere Kinder sehen und was wir von ihnen denken, beeinflusst unweigerlich unsere Haltung ihnen gegenüber. Und auch die Worte, die wir für und über sie mit der Welt teilen, ist von unserem inneren Bild vom Kind bestimmt. 

Deine Sabrina
Vom Guten im Kind

Ein gut gehütetes Geheimnis.Jesus Licht hier auf Erden blieb lange verborgen. Genau wie das Gute im Kind, scheint mir.

Ein gut gehütetes Geheimnis

Jesu Licht hier auf Erden blieb lange verborgen und wurde leider nur von Einzelnen, nämlich denen, die sich in enge Beziehung mit ihm einließen, wirklich realisiert.

Mir scheint, als wenn es mit dem Denken über das Innerste von Kindern ähnlich bestellt ist. 
Ein gut gehütetes Geheimnis direkt vor unseren weit geöffneten Augen - und das über Jahre hinweg.

Erst nach Jesu Auferstehung wurde vielen klar, wer er wirklich ist, was in ihm steckte und wie falsch sie ihn beurteilt hatten.

Als ich das Gute in meinem Kind entdecken durfte, ging es mir fast so wie einem, dem dafür erst die Augen geöffnet wurden. 
Eine neue strahlende Welt tauchte vor mir auf.
Auch ich muss heute zugeben, dass mein Denken über Kinder vom negativen Grauschleier geprägt war. Leider. 
Eingelassen auf eine enge Beziehung zu ihnen, durfte ich jedoch erkennen, dass sie viel vom Schöpfer in sich tragen. Von Anfang an. Noch nichts Böses gesehen, tragen sie es nicht in sich. Auch wenn die Welt einer Generalüberholung bedürfte, Kinder sind nicht verbesserungswürdig!

Lasst uns Eltern sein die mehr sehen und erkennen wollen, als nur das was vor Augen ist! Gehen wir in enge Beziehung zu unseren Kindern! Vertrauen sie uns, so zeigen sie uns ihren wahren Kern. Doch Vorsicht, schließe dabei lieber deine Augen, denn mit diesem hellen Strahlen wirst du nicht gerechnet haben.
 
Deine Sabrina

Vom Guten im Kind

Das heiße Eisen: Strafen. Braucht christliche Erziehung Strafen. Family Artikel von Melanie Schüer

Das heiße Eisen: Strafen

,,Wenn Jesus Menschen nicht durch Strafe, sondern durch liebevolle Begegnungen geprägt hat, dann gilt diese Devise auch für uns."
(Melanie Schüer)

Große Freude hatte ich beim Entdecken des aktuelle Artikels in der Family Zeitschrift ,,Braucht christliche Erziehung Strafen" von Melanie Schüer. Er beinhaltet einige wichtiger Argumente, warum auch wir Christen unsere Kinder besser ohne Strafen aufwachsen lassen sollten.

Kaum zu fassen, aber wahr!
Endlich mal ein Artikel der hoffentlich in vielen Wohnzimmer und vor allem in vielen Kinderzimmern seine Kraft entfalten wird.
Denn wie Frau Schüer richtig schreibt, weiß die Wissenschaft schon längst, dass "Strafen mehr schaden als nützen". Und auch das neue Testament und damit Jesus selbst, erwecken einen neuen Geist im Umgang mit Kindern. Einen, den selbst die Jünger erst noch befremdlich fanden, als sie die Kinder zu ihm lassen sollten. Kein Wunder also, wenn es sich auch für uns erst einmal befremdlich anfühlt.
Vor allem, weil die meisten von uns wohl Strafen aus der eigenen Kindheit kennen - schlimmstenfalls sogar "liebevoll" begründet.

"Jesus spricht an keiner Stelle davon, dass Kinder bestraft werden müssen, ebenso wenig Paulus oder andere." (Melanie Schüer)

Während ich bei diesen Zeilen erleichtert tief durchatme, spüre ich, wie sich das Band, was wohl um viele christliche Elternseelen gewickelt war, zu lösen beginnt.

Endlich Entlastung! Nie wieder ein schlechtes Gewissen. Nie wieder ein verpflichtendes Gefühl, christliche Erziehung sollte bitteschön mit Härte und (zusammenhangslosen) Konsequenzen einhergehen, die ich nicht an meinen Kindern ausüben möchte und sie mir auch für mich selbst nicht wünsche.

Denn seien wir doch mal ehrlich! Jesus kam, damit wir zur Gnade Zugang haben. Er erreichte also, dass Strafe kein Thema mehr für uns ist! Für uns Erwachsenen! Und nun, bitte auch nicht mehr für unsere Kinder! 

Denn so wie wir selbst vom Vater geliebt werden, lasst uns auch unsere Kinder lieben, voller Gnade und ihnen damit Gottes Größe und Güte zeigen mehr als zuvor.

Eure Sabrina
Vom Guten im Kind💛