Unsere Verbindung 

zum Leben

Dein Kopf neigt sich nach unten, dein Blick wandert zu deinem kleinen runden Bauch. Ein Stupser mit deinem süßen Zeigefinger auf diese runde Mulde. Dann noch einer. Du bist fasziniert, eine fast kreisrunde Vertiefung an deinem Köper zu sehen. An deinem Bauch. Ein Stück Erinnerung trägst du an dir. So wie jeder von uns. 

Dieser Nabel ist platziert wie ein Denkmal für uns oft so vergesslichen Menschen. Er erinnert an die Zeit der Verbundenheit zu unserer Mutter als wir in ihr herangewachsen sind. Ja, wir alle waren abhängig und verbunden mit etwas Größerem als uns selbst, damit wir mittels eines starken Bandes, der Nabelschnur, versorgt wurden. Durch sie erhielten wir Kraft und was sie uns gab, ließ uns wachsen.

Heute kommen wir alle ohne diese sichtbare Schnur aus. Eine hinter uns liegende, fast unsichtbare Zeit prägt uns. Und mit ihr ruht in unserem Zentrum die Weisheit darüber, warum wir Menschen sind, wie wir sind. Warum wir auch nach der Geburt Nähe, Zuwendung, Liebe und besonders diesen Jemanden brauchen, damit es uns gut geht. Sie gibt Aufschluss über unsere Antriebe und Motivationen. Warum wir so gern ausgestreckte Hände ergreifen, eine Umarmung halten, einander in die Augen schauen und wenn wir dabei von uns erzählen, auch auf eine Antwort warten. Wir suchen die Verbindung, denn wir sind es gewohnt, verbunden zu sein. 

Es wird klar, warum wir ohne Gemeinschaft nicht gut leben können. Warum Isolation, Ausgrenzung und Einsamkeit unsere Spezies so tief schmerzt.

Verbunden, das waren wir also bevor wir uns dafür entscheiden konnten. Bevor wir uns dazu entschieden hatten, auf die Bindung zu unseren Kindern ein besonderes Augenmerk zu richten, hatte Gott sich entschieden. Nämlich dafür, jedem Menschen diesen Prägepunkt durch die vorgeburtliche Zeit im Bauch mitzugeben. Er erinnert uns. 
Er entschied sich für diesen "Punkt" in unserer Mitte. Gott ließ und lässt uns als Bindungswesen heranwachsen. Ihm ist Verbundensein wichtig!

Was das alles mit dem Guten im Kind zu tun hat?

Nun, um das Gute im Kind mehr und mehr zu sehen, ist unsere Einstellung zum Nähebedürfnis unserer Kinder entscheidend. 

Es heißt: 

,,Wenn du ihm den kleinen Finger reichst, nimmt er gleich die ganze Hand!". 

Diesen Satz würde er auf ein Kind bezogen, möchte ich nicht interpretieren als bewusstes Ausnutzenwollen unserer elterlichen Kraft und Fürsorge, sondern als echtes Bedürfnis nach mehr Nähe, das gesehen werden will. Ein Bitten um Unterstützung und mehr Verbindung.  Unsere innere Haltung ist wieder einmal entscheidend für das, was wir wahrnehmen und wie wir unsere Kinder sehen. Eine abweisende Haltung dieser Sehnsucht unserer Kinder gegenüber, uns nahe sein zu wollen, erschwert unser Familienleben und richtete sich weg von dem zutiefst menschlichen Grundbedürfnis, dazugehören zu wollen und sich sicher und geliebt zu fühlen.

 

Entdecken wir hingegen, dass dieses einander Naheseinwollen, von Gott in unseren Kindern angelegt ist und somit ganz natürlich ist, können wir uns leichter öffnen und mehr Nähe zulassen, als wir sie vielleicht selbst erfahren haben. Und dieses dann ohne den Hintergedanken, wir würden unsere Kinder verwöhnen oder sie würden unselbstständig werden, wenn wir dies tun.

 

Es gibt so viele Wege, sich wieder mehr verbunden zu fühlen mit seinem Kind. Beginnen wir mit unserer Aufmerksamkeit. Konzentrieren wir uns nur auf diesen kleinen geliebten Menschen.

Was passiert? 

Schon nach kurzer Zeit - Blickkontakt

Dann ein Schmunzeln, dann ein gegenseitiges Zulächeln. 
Ich bin mir sicher, es wird nicht lange dauern, da tapsen unsere Kinder auf uns zu und sprechen damit ein ,,Ja" zu unserer Einladung aus, in Verbindung mit uns zu sein .

 

Bist du auch so fasziniert über diesen Erinnerungspunkt, so wie meine Tochter und über die Weisheit, die er mit sich bringt?

 

Neige deinen Kopf nach unten. Schau an dir hinunter. Denke nicht an Sixpack, Bauchmuskelübungen oder voll Reue an die letzte Süßkramsession. Denke an deinen Kern und an das was dich stärkt. Denke an deinen Schöpfer, der uns alle als Bindungswesen erdacht hat und uns diesen Erinnerungspunkt gesetzt hat.

Wende dich an den, der mit uns in Kontakt sein möchte.
Richte deine Aufmerksamkeit auf ihn.

Spüre Blickkontakt.

Dann ein Schmunzeln und ein gegenseitiges Zulächeln.
Und laufe so die ersten Schritte auf ihn zu.
Zu dem, der uns versorgt. Und spüre sein ,,Ja" zu dir.

Du bist lebendig durch Verbindung. Von Anfang an. 

 

In der Verbindung zu ihm ist unerschöpflich Kraft. 
Unser Leben lang und darüber hinaus. 
Danke. Fatherofcontact himself.

 

Eure Sabrina

VomGutenimKind😊💛

Alles gesagt

Manchmal habe ich den Eindruck, es ist alles gesagt. Die sprudelnde Quelle meiner Gedanken gleicht einer Wüste. Leer. 
Alles ist gesagt, so kommt es mir dann vor. Was kann ich noch schreiben?

 

Kennt ihr Michel Lönneberger? Der smarte kleine Junge kam durch ein Hörbuch zu uns nach Hause und wir schlossen in direkt ins Herz. Die Geschichten haben Witz. Sein Unfug brachte uns zum Schmunzeln. 

Bis wir zu einer Folge kamen, in der Michel von seinen Eltern - mal wieder - in den Schuppen gesperrt wurde. Da verging mir das Lachen.

Eine mutige Rede

Astrid Lindgren sagte vor gut 40 Jahren als ihr der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen wurde: ,,Niemals Gewalt!“. 
Eine bewegende und mutige Rede.

Wie passt die Geschichte vom armen Michel im Schuppen, der sich so gut es ihm eben möglich war, mit der Situation weggesperrt zu sein, arrangierte und Holzfiguren schnitzte, mit einer Autorin zusammen, die sich öffentlich gegen Gewalt ausspricht?

 

Erstaunlicherweise passt das sehr gut, wie ich finde. Denn was tat sie? Genau, sie sprach es aus. Sie deckte es nicht zu. Sie wusste, dass es zur damaligen Zeit Realität war, so mit seinen Kindern umzugehen und baute es in ihren Geschichten ein. Sie deckte es nicht zu, sie schwieg nicht. Sie hob es an die Oberfläche und machte es damit zum Thema für die Gesellschaft.


Aussprache

Wir alle machen Fehler im Leben, auch in den Beziehungen zu unseren Kindern. Eins jedoch dürfen wir von Frau Lindgren lernen, nämlich das auszusprechen, was schief läuft! Das macht es zwar nicht ungeschehen und nimmt auch nicht den Schmerz. Und die Tränen, die waren, werden nicht ungeschehen und die, welche noch geweint werden müssen, werden wir nicht aufhalten können. 

Aber, und das ist die Mut machende Nachricht daran, wir haben nur so eine Chance, das heranwachsende Generationen, die einmal Eltern, Lehrer, Mamas, Papas, Omas und Opas sein werden, reflektieren und neue Wege gehen. 

 

Was verschwiegen wird behält seine Macht und wird im Stillen weiter geduldet oder sogar für „ok“ befunden.

Was wir tun können

Klar. Ich stimme dir zu, Gewalt in der Kindheit, ist jetzt nicht unbedingt das Topthema beim nächsten Geburtstagskaffeetrinken bei Mama oder den Großeltern. Aber es ist auch kein Thema für die vorgehaltene Hand. Kinder müssen erkenne können, wie wir uns zu diesem Thema positionieren. Was für uns “ok“ ist und was nicht. Vielleicht passt da eher der langen Waldspazierganz, bei dem man z.B. die eigenen Eltern nicht auf die Anklagebank setzt, sondern “einfach“ seine Erlebnisse, seine Sicht der Dinge schildern darf?

 

Starke Worte

Es tut mir Leid! Worte die einem Fünfjährigen genauso gut tun, wie einem der 30 oder 56 Jahre alt ist, oder? Ein ausgesprochenes: Es tut mir leid!, nimmt die Macht des Schweigens, welche die Gewalt legalisiert.

Es scheint mir als sei wohl längst noch nicht alles gesagt! Es darf sich noch viel verändern in dieser Welt, in Familien, im Leben mit unseren Kindern. Es gibt also doch noch eine Menge zu sagen. 

 

Und natürlich zu tun. Denn als natürlich oder als selbstverständlich wird unseren Kindern zuerst das erscheinen - wenn sie selbst einmal erwachsen sind -, was sie selbst als Kind erlebt haben. 
Worauf werden sie zurückgreifen, wenn sie zurückblicken? Was lag auf unserer elterlichen Küchenzeile? 

Ein Stein als Mahnung an uns selbst: Niemals Gewalt!?

 

Die erste Hürde wurde vor 40 Jahren vor großem Publikum genommen. Nein, zu Gewalt. Es gab also schon jemanden vor dir, der das Schloss löste und die Tür der Zuwendung durchschritt. 
Hin zum Kind.

 

Jetzt sind wir dran. 
Um unsere Kinder und uns selbst zu befreien.

Jetzt wird die Scham des Schweigens weggesperrt, damit wir ins Freie treten. 

Wie Michel, der letztlich, immer einen Weg nach draußen fand.

 
Eure Sabrina
VomGutenimKind😊💛

Der perfekte Flow

Der amerikanisch-ungarische Psychologe und Philosoph Mihaly Csikszentmihaly prägte das Wort "Flow" für einen Zustand, den unter anderem Kinder im versunkenen Spiel erreichen. Ich möchte es beschreiben als einen Zustand, bei dem du mit deinen ausgestreckten Händen den zarten Himmel kitzelst und doch noch mit deinen Fußspitzen mit dem Erdboden verbunden bist. Egal ob als Zuschauer oder selbst im Zustand der Hingabe, es ist toll!

Kinder sind Weltmeister darin, im Flow zu sein. Ich selber kann dabei richtig gut auftanken, wenn ich ganz bei mir selbst bin und bei dem was ich gerade tue. Nicht tausend Gedanken Raum in meinem Kopf schenken, sondern der einen Aufgabe, die ich gerade vor mir habe. Zum Bespiel, wenn ich einen neuen Text schreibe, der etwas in dir berühren möchte.

Flow. Schweben im Jetzt. Das ist wie Träumschlösser malen mit geöffneten Augen, völlig wach, ganz klar und doch komplett im Nebel der Sache die du tust. Deine Privatwolke in dir drin - sozusagen.
Befinden sich Kinder im Flow, sind sie manchmal kaum ansprechbar. Überhören ganz und gar ihr Drumherum. Sind sich selbst genug und zufrieden in dem was sie tun. Ganz versunken im Spiel. Im aktiv sein, im Tun. Das genügt!

Auftanken heißt nicht unbedingt nichts tun. Auftanken geht auch in Aktion. Währenddessen du etwas mit Liebe tust. Auftanken geht auch im Mama Alltag. Kinder sind wahre Profis darin, sich in diesen Zustand zu versetzen. Voller gewissenhafter Konzentration auf ihr Werkeln. Weil im hier und jetzt sein wirklich zufrieden, aufgetankt und glücklich macht.
Laufen unsere Kleinen deshalb nicht so schnell leer wie wir Großen? 
Ist das Ihr Trick?

Im hier und jetzt sein.

Du willst auch im Flow sein?
Hier meine praktische Umsetzung für deinen Flow. 
So wird auftanken im Alltag möglich und viel seltener nötig, weil das 
was du tust dich glücklich macht und zu innerer Zufriedenheit führt :

1. Sei der Herr deiner Gedanken und erlaube Ihnen, um das JETZT zu kreisen, anstatt das NACHHER zu durchdenken.
2. Schreibe am Abend auf was morgen erledigt werden muss. 
Das macht frei vom Stress, an alles denken zu müssen.
3. Bete für diese Dinge.
4. Erlebe dein Leben und die Zeit mit deinen Kindern im JETZT. 
Und dadurch auch ganz oft im Flow!

Das ist meine praktische Umsetztung von:,,Sorgt euch nicht um den morgigen Tag!". Denn das bedeutet auch:,,Sorge dich nicht um den nächsten Moment!". Du darfst im hier und jetzt leben! Und deinen Kindern auch darin ähnlicher werden. 

Deine Sabrina 
VomGutenimKind😊💛

ZUERST bedingungslos

Gott gab uns seine liebevolle Zuwendung ZUERST. 
Seine Liebe bestand lange vor unserer. 

Diese Liebe geht ZUERST einen Schritt auf den anderen zu. Sie reicht als ERTER die Hand, spricht ZUERST: ,,Ich hab dich lieb!" und breitet als ERSTER die Arme weit aus. Er tat das, BEVOR ich nett zu ihm war oder es auch nur ein wenig sein wollte. Bedingungslos.

Diese seine Liebe ist die Ausrichtung für meine Elternschaft. Wie ein Leuchtturm der mir durch sein Licht den Weg weist.

Die Art der Liebe flüstert leise: ,,Das kann ja mal passieren!" und schreit ganz laut: ,,Du gehörst zu mir! Immer!"
Er spricht: ,,Schon ok!" vor deinem: ,,Es tut mir leid!"
Da kommt ein warmherziges: ,,Trotzdem bleib ich für dich erreichbar!", auf ein geschmettertes: ,,Blöder Gott."

Verfahren in einer Sackgasse von Unfreundlichkeiten und verhärteten Fronten einen Ausweg zu finden, ist gar nicht so leicht. Als Eltern ist unser ZUERST jeden Tag auf's neue herausgefordert. 
Es ist heilsam und lässt verhärtete Fronten schmelzen und verwandelt eine zermürbende Spannung in ein kühles Meer aus erfrischender Liebe, aus dem unsere Kinder und auch wir Eltern neue Kraft schöpfen können.
Gott steht zu erst. Er war vor mir, steht vor mir und lässt mich lernen wie man seine Kinder liebt. 
Jeden Tag.

Bedingungslos. .
ZUERST.

Wo hast du heute ZUERST geliebt und damit einfach göttlich Elternschaft gelebt?

Deine Sabrina
VomGutenimKind😊💛

Naturschön

Wenn wir lange nicht mehr draußen waren, so richtig in der Natur, vergessen wir schnell, dass wir ursprünglich hierfür gemacht sind.
Diese Erde ist unsere Heimat. Die Natur. Die Schöpfung selbst.
Und wir, ein Teil von ihr.

Genau hier wurden wir ins Grüne Gras gesetzt, draußen. Barfuß ins Ackerfeld. Die ersten Sonnenstrahlen berührten am Morgen unser Gesicht, nicht Beton. Denn unsere geliebten vier Wände kannten wir damals noch nicht. Wir waren in Kontakt mit ihr, nichts schirmte uns ab.

Unser Blick frei und lebendig, um herumzuschweifen, statt müde in Richtung Bildschirm zu starren.
Unsere Haut in Kontakt mit Wind, statt abgeriegelt durch Pullover, Mütze und Jacke, auch bei gutem Wetter. 
Minimalismus fasziniert und ist hilfreich, um unseren Konsum zu begrenzen. Eine große Dosis von dem jedoch, was Gott für uns als Umgebung kreierte, Natur im reinsten, diese ist ein wertvolles Stück unseres Lebens, welches sich nicht in Schränke sammelt lässt. 🌱
Die nicht Energie nimmt, sondern gibt und dich aufgetankt zurückkehren lässt, in deine eigenen vier Wände.

Und wann hälst du mal wieder die Nase in dem Wind und tankst deine Dosis Natur?

Deine Sabrina😊💛
VomGutenimKind 

Dreck

Kinder kommen nicht böse auf diese Welt! Punkt.
Das sage ich als Mutter. Und als Mensch über Menschen.
Als Eine, die Gottes Worten über Kinder vertraut.

Sie werden NICHT " in Sünde geboren". 
Es kommt NICHTS zum Vorschein, dass uns Böses will. 
Es ist NICHTS in Ihnen, was wir ändern, wegdrängeln, schieben, heben oder gar vertreiben müssten. 
Das ist nicht nötig, es ist nicht unsere Aufgabe. 
Denn es ist NICHT da. Die Angst davor allerdings schon. Diese ist real.

Wir dürfen sie loslassen, diese Gedanken. Diese Angst. 
Dieses Denken über das vermeintlich Böse in unseren Kindern, dass wir nicht richtig zu greifen bekommen.
Da ist kein Schreckgespenst unterm Bett und keins im Kind.

Warum wird oft trotzdem an diesen Gedanken festgehalten?
Rechtfertigen wir vielleicht unser elterliches Verhalten mit diesem Denken? Halten wir deshalb an einem Bild vom bösen Kind fest?

Ist Härte dann auf einmal ok, weil wir ja gegen das "Böse" in ihnen zu kämpfen meinen? Hat Strenge dann plötzlich mehr Sinn? Und Strafe, weil wir uns ja für das Gute einsetzen, ohne zu merken, dass im Kampf mit unserem Kind beide Seiten verletzt werden und wir ihnen Unrecht tun? Bekommt Distanz, eingesetzt als Verhaltensverbesserer, plötzlich die heilsame Wirkung?
Nein.

Die vermeintliche Erklärung:,,Es ist nur zu deinem Besten!" oder auch: ,,Später wirst du das verstehen.", kommen beim Kind nicht an und ruft nur Unverständnis in ihm hervor. Und und das ist das verheerende daran: Es belastet unsere Beziehung.

Ja, da sind Dinge die mich im Zusammensein mit meinem Kindern manchmal stressen. Die mich stören, weil es das Leben manchmal anstrengender macht. Dinge, die ich mir anders wünsche und Probleme die nach einer Lösung rufen. Aber all das ist nicht gleich böse zu nennen. Und vor allem nicht, durch etwas Böses in Kindern ausgelöst. .
Bitte, sucht den Fehler im System nicht beim Kind! 

Jemand so kleinem "die Schuld" in die Schuhe zu schieben ist wirklich nicht fair. Wenn wir etwas ändern wollen, dann lasst uns bei uns selbst anfangen! Bei unserm Blick auf sie, mit einer Erneuerung von unserem Denken über sie. Und, stellen wir uns aus gutem Grund zum Guten im Kind, um eben nicht an dem zu rütteln was sie sind und nicht ihr Inneres in den Schmutz zu ziehen.

Denn da ist KEIN Dreck der ausgefegt werden muss. Bei Ihnen da ist Lächeln, das ein Lächeln erwartet, ein lauter Schrei der aufmerksam macht, eine unbeschreibliche Ausdauer, die die kleinen Krabbler immer wieder aufstehen lässt. Und ungezähmter Mut, sich so zu zeigen wie sie sind.

Fangen wir bei uns an!
Lasst uns nicht zweifeln an ihrem guten Kern. Denn dieser ist stark, kraftvoll und entfaltet seine ganze Schönheit unter guten Bedingungen ganz von allein.

Kinder kommen nicht böse auf diese Welt. Punkt.

Eure Sabrina 
VomGutenimKind😊💛

Was MIR hilft...?

Was anderen Mütter hilft das Gute in ihrem Kind/ihren Kindern zu sehen, durfte ich die vergangenen Wochen und Monate immer wieder in meiner Story auf Instagram teilen! Ich danke euch allen für eure Antworten.

Ich erlebe diese unterschiedlichen Antworten als sehr hilfreiche und wertvolle Unterstützung, um eure und meine Gedanken über Kinder immer mehr, schneller und leichter in eine himmlische Richtung wachsen zu lassen. Denn was anderen hilft oder geholfen hat, kann auch für dich oder mich hilfreich sein.

Heute erfahrt ihr was MIR hilft, dass Gute in meinen Kindern zu sehen! Und wie es überhaupt dazu kam.

Ich hole ein wenig aus. ALSO: Vor einiger Zeit war mir noch nicht so richtig klar, dass die Bibel Kinder so positiv sieht. Bis ich dann anfing, mich näher mit dem Thema zu beschäftigen. Seitdem bin ich unendlich fasziniert von dem überaus positiven Denken Jesu über Kinder und dankbar, dass er uns diese Kleinen als Vorbilder hinstellt von denen sich jeder noch was abschauen kann. .
Dieses Wissen macht mich stark!
Es ist als würde er mich persönlich jeden Tag einladen, das Gute in meinen Kindern zu entdecken. Dieses Wissen hat sich wie ein tiefverwurzeltes Vertrauen auf mein Herz gelegt. 
Es ist mein Echolot auf hoher See. Orientierung an müden nebligen Tagen und wärmender Sonnenschein in meinem lachenden Gesicht.

Ich ließ also mein früheres irrtümliches Denken vom Kind (welche, so dachte ich, noch durch mich verbessert werden müssten) hinter mir und legte den Fokus ohne schlechtes Gewissen ganz auf die liebevolle Verbindung zu meinen Kindern.

Der Startschuss für diesen Entwicklungsprozess war meine erste Schwangerschaft und wächst gerade jetzt im herausfordernden Kleinkindalter meiner Töchter besonders intensiv und wird wohl bis zum Ende meines Lebens andauern. Bedürfnisorientierte und beziehungsorientierte Elternschaft beschreibt es ganz gut. Einfach göttlich und unerschütterlich liebevoll, sind meine umschreibenden Worte dafür. Das, wonach ich mich Tag für Tag ausstrecke. Das ist der Turbo der Verbundenheit auch in der christliche Familien! 
Oh, ja!

Oder um es mit andern Worten zu sagen: christliche Elternschaft darf sich (meiner Meinung nach) viel stärker um bedingungslose Liebe, Freundlichkeit, Sanftmut, Verständnis und Erfüllung von Bedürfnissen drehen und das vor allem in den Situationen, in denen wir unsere Kinder nicht zuckersüß und zum Knuddeln finden. .
Ich hoffe, du konntest immer wieder gute Gedanken aus den Frage-Storys mitnehmen und hast deine Antwort auf die Frage auch schon gefunden! Falls nicht, nimm dir doch ein paar Minuten Zeit, um darüber nachzudenken. Sich der Antwort bewusst zu sein, macht nicht nur den Alltag mit deinen Kindern leichter, es lässt dich immer wieder neu offen sein für eine tiefe Beziehung voller Vertrauen, die nicht nur du dir zu deinen Kindern wünschst - sondern Gott auch zu uns.

Deine Sabrina😊💛
VomGutenimKind

Freiheit

Was mich glücklich macht?

FREIHEIT

Denn seit ich gekostet habe vom guten Denken über Kinder, kann ich 
gar nicht mehr genug bekommen von dieser süßen bunte Tüte!
Angefüllt mit farbenfrohen Überraschungen, wobei eine nach der anderen, Tag für Tag zum Vorschein kommt. Mein Bauch kribbelt in gespannter Erwartung, was wohl als nächstes auf mich wartet. Ein Wechsel aus hüpfender Euphorie und bodenständiger innerer Zuversicht.

Lange war ich zurückhaltend mich dazu zu stellen. Zum Guten im Kind. Heute bin ich FREI.
So FREI, dass ich hier offen davon schreiben kann. FREI, davon auch zu reden. FREI dafür, soviel verständnisvolle und geduldige Liebe (meinen Kindern und all meinen anderen Nächsten) geben zu dürfen, wie ich möchte.

Hingebungsvolle Liebe, die keine Grenze, kein Zuviel des Guten, kein Zeitlimit kennt. Und kein Maß kennt, sondern Überfluss. Die trotzdem nicht ungehemmt maßlos ist, sondern von süchtigmachender Schönheit. .
Wie die Tafel Schokolade, die ich nicht weglegen kann und den saftigen noch lauwarmen Blaubeermuffin nach dem ich mir die Finger lecke.

Das macht mich glücklich!

Süßkram?!
Oh ja!

Aber viel mehr als so ein zückersüßer Nougatkern, macht es mich glücklich, jeden Tag meinen Fokus auf das Gute richten zu dürfen. Nicht auf Kampf sondern auf Frieden. Mich nicht zu verstecken - auf Abstand, sondern dich, mein Kind, zu spüren ganz nah. Das macht mich glücklich und lässt mich immer wieder innerlich und äußerlich breit grinsen. . 
Oft wird die gemeinsame Zeit mit meinen Kindern durch diese FREIHEIT wie eine Zuckerwatte aus Sorglosigkeit. Und das alles ohne Risiken und Nebenwirkungen, wie beim Zuckerschock.

FREIHEIT voller Vertrauen. .
FREIHEIT gefüllt mit Mut.

Das wünsche ich mir. 
Und dir.💛

Deine Sabrina
VonGutenimKind

9 Schritte zu deiner einfach göttlichen Elternschaft. Gehe auf Augenhöhe!

9 Schritte für deine: 

EINFACH GÖTTLICHE Elternschaft

1. Das Gute im Kind

Endecke, wie positiv Jesus Kinder sieht!

 

,,Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen!"

(Matth. 18,3)

 

Er stellt sie uns als Vorbilder hin und rät uns, ihnen ähnlicher zu werden.

Hier muss ein Umdenken stattfinden. Gedanken, die Kindern Böses unterstellen, darfst du getrost hinter dir lassen und dich dem Guten im Kind zuwenden.

 

2. Unterstelle das Beste

Gehe immer vom Besten aus. Unterstelle immer das Gute.

Du kommst zu einer Situation dazu und kennst die Umstände nicht?

Gehe vom Besten aus.

 

Du warst anwesend und hast alles gesehen?

Unterstelle die besten Absichten.

Denn ALLES können wir nie gesehen haben.

Nur Gott sieht das Herz jedes einzelnen Menschen.

 

3. Vergebung leben

Nutze jede Gelegenheit, um deinen Kindern sanft, milde, gnädig und zart zu begegnen. Damit lehrst du sie einen gnädigen Gott. Einen der voller Milde und Stolz auf sie blickt.

 

4. Vorbilder suchen

Der Brief an die Galater lehrt uns, dass Frauen andere Frauen lehren sollen, ihre Kinder zu lieben. Eine Gruppe von Mamas, die sich treffen und die Kinder zusammen spielen können, kann eine wundervolle Inspiration und mutmachende Kraftquelle für dich sein.

 

Denn zu sehen, wie andere Mütter ihren Kindern liebevoll begegnen, steckt an! Auch Eigenschaft von Müttern aus deiner Nachbarschaft, die freundliche Art einer Freundin oder natürlich auch alles was du selbst als Kind Liebevolles erfahren hast, unterstützen dich dabei, deine Elternschaft einfach göttlich werden zu lassen.

 

Eins der wichtigste Dinge als Mutter ist, die unterstützende Kraft von vorbildlichen Müttern zu suchen! Diese Mütter müssen sich dafür nicht einmal selbst für vorbildlich halten. ;-)

 

5. Gehe auf Augenhöhe

In Jesus beugte sich Gott quasi zu uns herab.

Er schickte uns seinen Sohn, um uns auf gleicher Höhe in die Augen zu schauen. Keiner wird gern von oben herab behandelt - auch Kinder nicht.

Seien wir also nicht stolz, sondern kommen wir unseren Kindern noch näher, in dem wir öfter auf die Knie gehen oder es auf unseren Arm heben. Glaub mir, es hört sich so einfach an und bewegt doch so viel. Und es macht deine Elternschaft wieder ein Stück göttlicher.

 

6. Geöffnete Arme

Eine Pose sollten wir Eltern jeden Tag nach dem Aufstehen für unsere Kinder üben, die des Vaters für seinen verlorenen Sohn:
die weitgeöffneten Arme!

Das sollte unsere geistige Haltung sein.

Besonders dann, wenn unser Kinder einen harten Tag hatten.

 

7. Sei ein Tröster

Besonders bei Tränen, Weinen oder Schreienbrauchen Kinder unsere Nähe und Annahme.

Auch Gott reagiert auf unsere Verletztheit und lehrt uns durch den barmherzigen Samariter, dass wegschauen keine Option für uns ist - sondern helfen, und trösten!

 

Wir ziehen keine Tyrannen heran, wenn wir unsere Kinder in dem Ausdrücken ihrer Emotionen ernst nehmen und ihnen Zeit geben zuwachsen. Jesus selbst wusste, dass ein Tröster selbst für uns Großen nötig sein würde, also schickte er uns einen „Tröster“, (gr. parakletos) den heiligen Geist.

 

8. Nähe geben

Unsere kleinen Wunder wachsen in engster Verbindung, nämlich im Bauch ihrer Mama, heran und suchen auch danach beständig die schützende Sicherheit ihrer engsten Bindungspersonen. Dass deine Kinder deine Nähe suchen, ist göttlichen Ursprungs. Er wünscht sich auch die enge Verbindung zu uns (zum Beispiel durch das Gebet). Also geben wir ihnen doch das was sie brauchen und wenden uns nicht genervt ab, wenn ein hundertstes „Mama, Mama, Mama“ oder „Papa, Papa, Papa“ uns begegnet.

 

Viele Kinder schlafen am liebsten bei Mama oder Papa - fühlen sich wohl und geborgen beim Wiegen auf dem Arm oder in der Trage.

 

9. Goldene Früchte

Friede, Freude, Liebe, Langmut, Treue, Güte, Freundlichkeit, Selbstbeherrschung, Sanftmut. Das sind die Früchte des Geistes!

 

Wenn es etwas gibt, ohne das deine Elternschaft nicht göttlich werden kann, dann sind es diese goldenen 9. Sie sind die kostbarsten und nahrhaftesten Dinge, die wir unseren Kindern geben können. Von diesen bekommen sie kein Bauchweh, sondern gehen gestärkt und zuversichtlich in jeden neuen Tag!

Umgebe deine Kinder mit diesen Früchten!

 

Hänge sie an deinen Kühlschrank!

 

Lerne sie auswendig!

 

Und mach dir bewusst, dass diese goldenen 9 genau die sind, die göttliches in dein Haus einziehen lassen und das es Kindern nicht schadet, täglich mehrfach davon zu naschen.

Deine Sabrina und Cornelius 
VomGutenimKind

Ungenügend, setzten, sechs! Die Schule meiner Kinder. Was ich von meinen Kindern gelernt habe. Echt sein. Nicht überheblich.

Ungenügend, setzen, sechs!

Kannst du dich noch an den Moment erinnern, als die Mathearbeit mit der roten Sechs darauf vor dir lag? Oder eine Vier-Minus mit deinem Aufsatz zurück kam, obwohl Du so gepaukt hattest? All deine Mühen umsonst. Und daran, dass dich das so gar nicht motiviert hat, doch nächstes Mal fleißiger zu lernen, wie dein Klassenlehrer es dir 
freundlich riet?

Ich bin mir sicher, würden meine Kinder eine Schule gestalten, gäbe es auf keinen Fall sowas wie Noten. Gerne würde ich in die Schule meiner Kinder gehen. Ich würde jeden Morgen um viertel vor acht antreten und bei ihnen die Schulbank drücken. 

Oder tue ich das vielleicht nicht schon täglich?💛

Worin mich meine Kinder unterrichten, wollt ihr wissen?

✨Zuerst einmal im ,,Echt sein".
Nicht von allen Lehrern meiner Schulzeit kann ich sagen, sie seinen immer echt gewesen. Eher haben sich viele hinter der Fassade des Erwachsenen versteckt. Kinder sind echt. Das mag ich so an ihnen.

Das bedeutet nicht, dass es gut ist, ihnen immer alle meine Gedanken und Emotionen zu zeigen. Authentisch zu sein bedeutet für mich, Ihnen zu zeigen, wer ich bin. Was mir wichtig ist und für was ich stehen. 
Meine Kinder sollen mich kennen dürfen.

✨Zweitens: Kinder sind nicht überheblich. Sie stellen keine Fragen auf die sie die Antwort schon wissen. Sie prahlen ihr Wissen auch nicht heraus. Sie wollen niemanden beschämen oder einschüchtern. 
Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, an dem wir Ihnen beibringen, dass Erster sein, gewinnen und alles richtig machen wichtig seien, um gesehen und geliebt zu werden. Dann wachsen Einzelkämpfer mit viel Ellenbogen, statt Teamplayer mit Herz heran. Bewertet zu werden macht vieles kaputt.

Die Schule meiner Kinder wäre wohl nicht als klassische Schule zu erkennen. Verzichtet wird auf stickige Luft in kleinen geschlossenen Räumen, denn sie lieben es barfuß im Sonnenschein zu tanzen. Da wäre jede Menge Platz, um weiterzukommen.

Da wäre Zeit, um mit sich selbst zufrieden zu sein. Ein Ort im jetzt, statt mit den Gedanken im Morgen. Da wäre Stille damit du deine Geschichte erzählen kannst und dein Kassettenherz deine Ideen aufnehmen kann, anstatt die Geschichten der anderen zu kopieren und nachzuleiern.

Meine kleinen Meister unterrichten mich Ausdauer im Erreichen von Zielen, im Dranbleiben, Aufstehen, fröhlich sein. Sie upgraden meine Emotionspalette durch mutiges authentisches sie selber sein.

In dieser Schule, es wundert euch nicht: 
Klar, es würde nur Gutes unterrichtet. 
Für alles andere bliebe ja auch keine Zeit.

Ich gehe in eure Schule. 
Doch ich sitze nicht still, denn ich bin aufgeregt. Gerade zu hibbelig. Und so gespannt auf die nächste Stunde mit euch, meine liebsten Nächsten! Meine Kinder. Danke für jedes Lehrstück.

Und zum Schluss ist mir noch wichtig eines zu schreiben. Obwohl sich hier alles um das Gute im Kind dreht, liegt meinen Kindern nicht der Druck oben auf, immer nur gut zu sein. Denn erinnern wir uns: über uns thront einer, der mit dem Wind ,,Vergebung" flüstert und der uns mit dem nächsten Regen von allem Schmutz sauber waschen wird. Der nicht hart und mit versteinerter Miene auf uns blickt, sondern ein Fels ist unter unseren Füßen, der uns trägt, wenn wir uns nochmals aufgerappelt haben, nach dem wir gefallen sind. 
Einen unvergleichlichen Lehrer des Guten.

Geht in die Schule. In die Schule eurer Kinder und lasst euch formen zu Mama's und Papa's mit den besten Noten in bedingungsloser Liebe, in freundlichen Worten und tröstenden Umarmungen.

Müsst ihr auch oft noch lange am Bett eurer Kinder "nachsitzen", bis allen die Augen zufallen?😉

Süße Träume wünsche ich euch!

Eure Sabrina
VomGutenimKind 💛😊

Das Problem. Eine Julia für jede Anna. Alte Glaubensätze hinter sich lassen, durch das positive Vorbild von anderen Müttern.

Das Problem

Eine Julia für jede Anna.

Anna hat ein Problem. Sie ist seit ein paar Monaten Mutter und darüber sehr glücklich. Doch es gelingt ihr nicht, ihr eigentlich so positives Denken über das Wesen von Kindern mit ihrem Glauben zu verbinden. Das macht ihr zur Zeit einen echten Knoten im Kopf.

Präziser: Sie denkt, die Bibel sieht Kinder negativ, weil sie geprägt ist von Sätzen wie: "Kinder sind von Geburt an böse und wollen uns Eltern beherrschen." - "Kinder tragen böse Absichten in sich." - "Sie werden in Sünde geboren." - "Müssen erst zum Guten hin erzogen werden." Deshalb fragt sich Anna immer wieder, ob sie nicht lieber etwas strenger mit ihren Kindern sein sollte und nicht immer so freundlich und verständnisvoll, obwohl sich das für sie richtig anfühlt. Schließlich ist ihr Glaube ihr sehr wichtig und deshalb möchte sie all das tun, was Gott sich von ihr wünscht - auch im Bezug auf die Erziehung ihrer Kinder.

Doch wie kann sie diesen Knoten endlich lösen? Wie können Gefühl und Verstand friedvoll zusammen gebracht werden? Wie kann sie die Diskrepanz zwischen diesen beiden auflösen?

Letzten Sonntag traf Anna in ihrer Gemeinde zum ersten Mal auf Julia. Julia war ihr bis dahin gar nicht aufgefallen. Die beiden unterhielten sich lange und waren sich sofort sympathisch. Julia ist neu zugezogen und besucht die Gemeinde zum ersten Mal. Sie ist auch Mama und hat zwei kleine Kinder.

Eine Freundschaft entsteht und die beiden verbringen viel Zeit miteinander. Zusammen gehen sie mit ihren Kindern auf Spielplätze, kochen zusammen und tauschen sich aus. Ihr Glaube an Gott und Jesus und auch Kindererziehung, sind immer wieder Thema. Anna bemerkt, dass Julia anders mit ihren Kindern umgeht als die Mütter die Anna bisher kannte. Sie nimmt ihre Kinder in allem was sie sagen ernst. 
Sie bleibt auch in Konfliktsituationen verständnisvoll und freundlich. Anna sieht, dass Julia ihre Kinder oft auf den Arm nimmt und geht vor ihnen sogar auf die Knie, um auf Augenhöhe mit Ihnen sprechen zu können. Julia geht immer erstmal vom Guten aus, bevor sie ihnen eine böse Absicht unterstellen würde. Das beeindruckt Anna sehr. 

Sie schickt ihre Kinder nicht allein ins Zimmer, wenn sie wütend auf sie sind, etwas Verletzendes getan haben, laut schreien oder bitterlich weinen. Sie bleibt bei Ihnen und bietet immer wieder ihre Hilfe, Unterstützung oder Trost an.

Eines Tages erzählt Julia Anna vom Guten im Kind. Wie unfassbar wundervoll und positiv Gott diese kleinen Menschen findet. Vorbilder seien sie für uns, denen wir ähnlicher werden sollen, um ins Himmelreich zu kommen - das sagt uns Jesus. .
Durch diese Gespräche wird es auch Anna klar: Jesus sieht Kinder positiv! Wie konnte sie je etwas anders für wahr halten? Der Knoten löst sich immer mehr. Anna fühlt sich richtig befreit und ist sehr glücklich, nun endlich festen Boden unter den Füßen zu haben, was die Erziehung ihrer Kinder betrifft. Nie wieder braucht sie ein schlechtes Gewissen zu haben, zu sanft, zu freundlich oder zu rücksichtsvoll zu sein. Zu viel Mitgefühl zu zeigen, mit zu viel Liebe Fehler zuzudecken, zu viel Nähe zu geben oder zu viel Geduld mit ihren Kindern zu haben.
Denn das Böse, von dem sie dachte es sei da, ist fort. Es war nur in ihren Gedanken, aber nicht wirklich vorhanden. Im Gedankenwirrwar der Prägungen fühlte es sich wahr an. Jetzt weiß sie: Das ist nicht Gottes Denken über Kinder. Und ein Zuviel guter Dinge, die sie ihren Kindern zukommen lassen möchte, gibt es nicht.

Anna begleitet seit ihrer Begegnung mit Julia ihre Kinder ohne schlechtes Gewissen jeden Tag ein Stück mehr unerschütterlich liebevoll und einfach göttlich. Sie reagiert zügig, wenn ihr Kind weint, Nähe braucht und versucht die Ursache für das gezeigte Verhalten zu entschlüsseln, um ihr Kind besser zu verstehen. Julias Vorbild hat bei Anna zu einem Entwicklungssprung geführt. Sie lernt nicht mehr auf die Stimmen von damals zu hören, sondern verbindet sich jetzt täglich mit Gottes Gedanken über Kinder. Denn sie weiß jetzt, dass Gott Kinder mit so vielem Guten ausgestattet hat.

Der Knoten ist gelöst. Und dafür wird Anna immer dankbar sein. 
Ihr Mama sein hat klarere Formen angenommen. 
Sie hat jetzt viel mehr Ausrichtung bekommen.

Denn sie weiß jetzt vom Guten im Kind.

Bist du eine Anna, die so eine Freundin wie Julia gerade so nötig hätte? Die geprägt ist von einem negativen Bild im Denken über Kinder? 
Die manchmal noch zu mehr Strenge im Umgang mit ihren Kindern verpflichtet fühlt, weil sie glaubt, Gott fordere das?

Dann wünsche ich dir eine Julia, die vom Guten im Kind weiß und dir davon erzählt! Die vorlebt, dass Gott Kinder nicht verbessern möchte und auch dir das nicht aufträgt. Und eine die dir zeigt und ganz natürlich vorlebt, wie friedvolle Beziehungen zwischen Eltern und Kindern gelingen können.

Damit auch du dann eine Julia sein kannst, für eine Anna. 
Weil auch du, wie Julia sein darfst, für deine Kinder.

Deine Sabrina💛😊
VomGutenimKind

Ähnlichkeiten. Wenn ich mein Kind anschaue sehe ich ein Teil von mir. Und auch etwas göttliches.

Ähnlichkeiten

Wenn ich mein Kind anschaue, sehe ich einen Teil von mir. 
Eine Teil von meinem Mann. 
Uns ähnlich.
Einen kleinen Menschen.

Ich sehe etwas Neues. Sie selbst. Unverwechselbar. Ein Unikat.

Ich sehe auch etwas Altes. Etwas ursprüngliches. Etwas größeres.

Einen Größeren.

Wenn ich meine Kinder anschaue, sehe ich ihn. Diesen Künstler. 
Den kreativen Farbenschöpfer und übergroßen Menschenlieber. 
Diesen machtvollen Bergeversetzer und imposanten Sanftmutlehrer. Den, der die Kleinen so super findet! Der (gesunde) Abhängigkeit als das Lebenselexier bewirbt. .
Ich sehe Streben nach Frieden und ein starkes Wünschen nach Verbindung, Zusammensein und Dazugehörigkeit. Sichtbar geworden Liebe und lebendig gewordene Worte: ,,Es ist nicht gut das der Mensch allein sei", versuchen gerade auf meinen Arm zu klettern und ziehen sich jeden Tag an meinem Bein zum Stehen hoch. 

Ein Stück Anfang letztendlich. 
Ein Teil vom Paradies für die Zukunft. 
Kinder.

Wenn ich mein Kind anschaue, sehe ich einen Teil von ihm.
Ihm ähnlich. 
Einen kleinen Menschen. 
Einen großen Gott.

Nach seinem Bild hat er den Menschen erdacht.

Was siehst du? 
Siehst du das auch?

Eure Sabrina 💛
VomGutenimKind

Das Licht in unseren Kindern. Familie sein die für einander leuchtet und andere wärmt.

Das Licht in unseren Kindern

Mehr und mehr erkenne ich, dass Gottes unverwechselbares Licht in unseren Kinder schon immer vorhanden war. Ab jetzt will ich meinen Blick darauf richten, dieses Licht zu ERHALTEN und zu NÄHREN.

Hast du Lust meinen Gedanken zu folgen?

ERHALTEN
Also alles tun, damit ihre innere Flamme fröhlich flackert und mit voller Kraft im Wind tanzen kann!

Das bedeutet in ihren schwachen Momenten, mit geringer eigener Strahlkraft, die Luft anhalten und bloß nicht zu pusten. 
Also nichts zu tun, was das Strahlen stören könnte. Klar kennt ihr das, wenn die Flamme einer Kerze für einen Moment kleiner wird. 
Nämlich immer dann, wenn sie beim Brennen gestört wird.

Dann halten wir schützend eine Hand davor, bewegen uns bewusst langsam, bleiben auf diesen Vorgang fokussiert und warten still ab, bis die kleine Flamme wieder volle Kraft hat. Oft ist Zeit ein entscheidender Faktor, um wieder zur Ruhe und zum vollen Schein kommen zu können. Geduld haben, ist dann das Beste was wir tun können.

NÄHREN
Heißt Holz nachlegen und vertrauen haben in unsere Kinder! Denn es weiß, was es braucht um gestärkt zu sein und zeigt uns das auch. 
Oft sind die besten Ratgeber unsre Kinder selbst. Ich will also hinhören und mich fragen: Wie kann ich dir das geben, was du brauchst?

Dunkelheit können wir nicht immer fernhalten von unseren Kindern. Das lehrt uns schon der Einbruch der Dunkelheit und der Wechseln von Tag und Nacht. Aber ihren inneren Lichtern immer wieder Kraft geben, dass ist eine unserer Aufgaben.

Lasst uns in unserem Innersten und in unserem zu Hause stets eine Lampe auf dem Tisch bereithalten, an der man sich neu entzünden kann.

Familie sein, die für einander leuchtet und andere wärmt.

Deine Sabrina
VomGutenimKind

Rhythmus. Wie wichtig ist er im Alltag mit unseren Kindern?

RHYTHMUS

Was ist wichtig im Leben mit Kindern?

RHYTHMUS sei wichtig, sagte man früher.

Schlafen und Wachen. Essen und Trinken. Tag und Nacht. Ebbe und Flut. Der Mensch ist umgeben vom Wechselspiel. Sogar in uns drin. 
Einatmen. Ausatmen.

Doch wie viel RHYTHMUS braucht eine Familie?

Sollte dies nicht viel mehr von den individuellen Bedürfnissen abhängig gemacht werden, als von der Uhrzeit? Von der Situation in der wir uns gerade befinden, als von der Position der Zeiger?

Wenn Sie uns auch eine Struktur über den Tag verschaffen mag, ist der Blick zu unseren Kindern und auf uns selbst immer noch der beste Taktgeber, um im RTHYHMUS mit Ihnen zu bleiben.

Denn beim täglichen Tanz miteinander im Bad, in der Küche und im grünen Gras sind wir mehr auf RhythmusGEFÜHL angewiesen. Wir bewegen uns schwungvoll, mal langsam, mal schneller. Aufeinander zu, voneinander weg und doch verbunden, durch die Abfolge der Töne des Tages, die uns in Bewegung halten.
Eben: im Rhythmus miteinander.

Und wenn wir uns bei diesem Tanz auf die Füße treten, lachen wir doch lieber herzhaft einander zu, anstatt uns grimmig zu ermahnen: ,,Mehr Achtsamkeit!! Besser aufpassen, mehr Taktgefühl, Bitteschön!!"

Familienleben ist kein Standardtanz. Disziplin und Ordnung können uns beim lustvollen Unterhaken und im Kreis drehen eher hindern.

Brechen wir also lieber aus.

In Lachen.

Heute schon los getanzt?

Eure Sabrina

Emotionaler Drachenflug. Jedem kleinen Menschen tut es gut einen zu haben, wenn starke Emotionen ihn umherwirbeln.

Emotionaler Drachenflug

Jedem kleinen Mensch tut es gut, einen zu haben der ansprechbar bleibt, wenn starke Emotionen ihn herumwirbeln.

Einer reicht.

Einen, der die Orientierung behält, wenn es nicht mehr weiß, 
wo unten und oben ist.
Einen, zu dem die Verbindung in so einer verletzlichen Situation 
wieder hergestellt werden kann.
Wenn mein Kind sich von seinen eigenen starken Gefühlen 
zu Boden gerungen fühlt, dann braucht es mich. 
Ich bin dieser "Eine". 
Mein Kind wählte mich.

Wie kann man Eltern sein, die nicht von ihren eigenen Emotionen 
und von denen des Kindes übermannt werden? 

Zugegeben: 
So fest stehen zu können, ist nicht immer leicht. Wenn es uns jedoch gelingt, dann können wir unseren Kindern helfen und an der 
feinen Schnur, gegen den Wind, ihren emotionalen Drachenflug mit einer sanften Landung beenden. In unsere offenen Armen hinein.

Dazu braucht es einen, der wie ein sicherer Boden mitträgt, was dem Kind gerade Zuviel ist. Einen, der zuhört. Einen, der dabei bleibt. 
Einer, der den Grund verstehen will. Und einen, der mitfühlt auch ohne den Grund zu verstehen. 
Einen, der fest steht.

Einer reicht!

Deine Sabrina💛
Vom Guten im Kind 

Was hast du dir dabei gedacht? Es ist nicht egal, ob wir denken Kinder kommen gut oder böse zur Welt!

Was hast du dir dabei gedacht?

Ist es egal, ob ich ich denke mein Kind kommt gut zur Welt oder ob ich davon ausgehe es wird böse geboren?

Ganz klar: Ja! Es ist relevant wovon du ausgehst. 
Wenn du davon ausgehst, dass Kinder böse zur Welt kommen mit der Absicht dich zu tyrannisieren, wirst du dich in schützende innere Abwehr vor dem kleinen "Angreifer" begeben und verteidigen was dir lieb ist.

Wenn du jedoch weißt, dass unsere Sprösslinge gut, sozial, friedfertig, bindungsorientiert und kooperativ auf diese Welt purzeln, wirst du dich viel entspannter zurücklehnen und in den Prozess vertrauen.

Ja, Kinder werden in eine Welt geboren, die die Möglichkeit von falschen Entscheidungen und bösen Taten einschließt. Kinder jedoch, möchte ich behaupten, vor allem in jungen Jahren, sündigen nicht auf diese Weise BEWUSST. 
Da wo Impulskontrolle erst heranwächst, können wir nicht davon reden, das kleine Kind wäre böse, weil es seinem Sandkastenfreund Udo schwungvoll die Schaufel über den Kopf gezogen hat. 

Auch sind sie nicht im bösen Sinne egoistisch, nur weil klein Lotta nun wirklich nicht ihre geliebte Puppe mit klein Anette teilen möchte. 
Genauso wenig ist Mäxchen gleich in der Kategorie "ungehorsam" zu finden (was mir vorkommt als würde es synonym für böse benutzt), weil er seinem Onkel nicht die Hand geben möchte. 

Wie wir unsere Kinder sehen und was wir von ihnen denken, beeinflusst unweigerlich unsere Haltung ihnen gegenüber. Und auch die Worte, die wir für und über sie mit der Welt teilen, ist von unserem inneren Bild vom Kind bestimmt. 

Deine Sabrina
Vom Guten im Kind

Ein gut gehütetes Geheimnis.Jesus Licht hier auf Erden blieb lange verborgen. Genau wie das Gute im Kind, scheint mir.

Ein gut gehütetes Geheimnis

Jesu Licht hier auf Erden blieb lange verborgen und wurde leider nur von Einzelnen, nämlich denen, die sich in enge Beziehung mit ihm einließen, wirklich realisiert.

Mir scheint, als wenn es mit dem Denken über das Innerste von Kindern ähnlich bestellt ist. 
Ein gut gehütetes Geheimnis direkt vor unseren weit geöffneten Augen - und das über Jahre hinweg.

Erst nach Jesu Auferstehung wurde vielen klar, wer er wirklich ist, was in ihm steckte und wie falsch sie ihn beurteilt hatten.

Als ich das Gute in meinem Kind entdecken durfte, ging es mir fast so wie einem, dem dafür erst die Augen geöffnet wurden. 
Eine neue strahlende Welt tauchte vor mir auf.
Auch ich muss heute zugeben, dass mein Denken über Kinder vom negativen Grauschleier geprägt war. Leider. 
Eingelassen auf eine enge Beziehung zu ihnen, durfte ich jedoch erkennen, dass sie viel vom Schöpfer in sich tragen. Von Anfang an. Noch nichts Böses gesehen, tragen sie es nicht in sich. Auch wenn die Welt einer Generalüberholung bedürfte, Kinder sind nicht verbesserungswürdig!

Lasst uns Eltern sein die mehr sehen und erkennen wollen, als nur das was vor Augen ist! Gehen wir in enge Beziehung zu unseren Kindern! Vertrauen sie uns, so zeigen sie uns ihren wahren Kern. Doch Vorsicht, schließe dabei lieber deine Augen, denn mit diesem hellen Strahlen wirst du nicht gerechnet haben.
 
Deine Sabrina

Vom Guten im Kind

Das heiße Eisen: Strafen. Braucht christliche Erziehung Strafen. Family Artikel von Melanie Schüer

Das heiße Eisen: Strafen

,,Wenn Jesus Menschen nicht durch Strafe, sondern durch liebevolle Begegnungen geprägt hat, dann gilt diese Devise auch für uns."
(Melanie Schüer)

Große Freude hatte ich beim Entdecken des aktuelle Artikels in der Family Zeitschrift ,,Braucht christliche Erziehung Strafen" von Melanie Schüer. Er beinhaltet einige wichtiger Argumente, warum auch wir Christen unsere Kinder besser ohne Strafen aufwachsen lassen sollten.

Kaum zu fassen, aber wahr!
Endlich mal ein Artikel der hoffentlich in vielen Wohnzimmer und vor allem in vielen Kinderzimmern seine Kraft entfalten wird.
Denn wie Frau Schüer richtig schreibt, weiß die Wissenschaft schon längst, dass "Strafen mehr schaden als nützen". Und auch das neue Testament und damit Jesus selbst, erwecken einen neuen Geist im Umgang mit Kindern. Einen, den selbst die Jünger erst noch befremdlich fanden, als sie die Kinder zu ihm lassen sollten. Kein Wunder also, wenn es sich auch für uns erst einmal befremdlich anfühlt.
Vor allem, weil die meisten von uns wohl Strafen aus der eigenen Kindheit kennen - schlimmstenfalls sogar "liebevoll" begründet.

"Jesus spricht an keiner Stelle davon, dass Kinder bestraft werden müssen, ebenso wenig Paulus oder andere." (Melanie Schüer)

Während ich bei diesen Zeilen erleichtert tief durchatme, spüre ich, wie sich das Band, was wohl um viele christliche Elternseelen gewickelt war, zu lösen beginnt.

Endlich Entlastung! Nie wieder ein schlechtes Gewissen. Nie wieder ein verpflichtendes Gefühl, christliche Erziehung sollte bitteschön mit Härte und (zusammenhangslosen) Konsequenzen einhergehen, die ich nicht an meinen Kindern ausüben möchte und sie mir auch für mich selbst nicht wünsche.

Denn seien wir doch mal ehrlich! Jesus kam, damit wir zur Gnade Zugang haben. Er erreichte also, dass Strafe kein Thema mehr für uns ist! Für uns Erwachsenen! Und nun, bitte auch nicht mehr für unsere Kinder! 

Denn so wie wir selbst vom Vater geliebt werden, lasst uns auch unsere Kinder lieben, voller Gnade und ihnen damit Gottes Größe und Güte zeigen mehr als zuvor.

Eure Sabrina
Vom Guten im Kind💛